Für 2026 entlasten mehrere staatliche Maßnahmen die Stromkunden: Die Elektrizitätsabgabe wurde für Haushalte befristet von 1,5 auf 0,1 Cent pro kWh gesenkt, der Ökostrombeitrag um 14 % reduziert und der Anstieg der Netzkosten auf rund 1,1 % begrenzt. Zusammen entlasten sie einen Durchschnittshaushalt um rund 70 Euro pro Jahr.
Die Maßnahmen im Überblick
| Maßnahme 2026 | Änderung | Ersparnis pro Jahr (3.500 kWh) |
|---|---|---|
| Elektrizitätsabgabe | 1,5 → 0,1 ct/kWh (Haushalte) | ca. 50 Euro |
| Ökostrombeitrag | um 14 % gesenkt | ca. 10 Euro |
| Netzkosten | Anstieg auf ca. 1,1 % gedeckelt | ca. 10 Euro |
| Gesamt | — | ca. 70 Euro |
Was bedeutet das für Ihre Rechnung?
Die gesenkte Elektrizitätsabgabe (EU-Minimum von 0,1 ct/kWh) ist die größte Einzelentlastung. Die Netzkosten steigen 2026 trotz hoher Ausbaukosten nur moderat, weil die Regulierungsbehörde E-Control ein Regulierungskonto einsetzt. Diese Maßnahmen sind befristet – ohne Verlängerung können die Abgaben ab 2027 wieder steigen.
Wechsel bringt mehr als die Abgabensenkung
Die staatliche Entlastung von rund 70 Euro ist hilfreich, doch ein Anbieterwechsel spart mit 200 bis 500 Euro pro Jahr deutlich mehr – weil er beim frei wählbaren Energiepreis ansetzt, dem größten Hebel der Stromrechnung.