Der Strompreis besteht aus drei Blöcken: dem Energiepreis (rund 40 %), dem Netzentgelt (rund 30 %) sowie Steuern und Abgaben (rund 30 %). Nur der Energiepreis ist im Wettbewerb frei wählbar – Netzentgelte und Abgaben sind reguliert bzw. gesetzlich festgelegt.
1. Energiepreis
Der Preis für die gelieferte Energie wird vom Markt bestimmt und ist der einzige Teil, den Sie durch einen Anbieterwechsel senken können.
2. Netzentgelt
Die Netzentgelte decken Betrieb, Wartung und Ausbau des Stromnetzes und werden von der Regulierungsbehörde E-Control festgelegt. Für 2026 wurde der durchschnittliche Anstieg über ein Regulierungskonto auf rund 1,1 % begrenzt.
3. Steuern und Abgaben
- Elektrizitätsabgabe: regulär 1,5 ct/kWh, für 2026 befristet auf 0,1 ct/kWh für Haushalte gesenkt (EU-Minimum).
- Umsatzsteuer: 20 % auf den gesamten Rechnungsbetrag.
- Erneuerbaren-Förderbeitrag: verbrauchsabhängig (ct/kWh); 2022 bis 2024 zur Entlastung ausgesetzt.
- Erneuerbaren-Förderpauschale: fixer Jahresbetrag von rund 30 bis 40 Euro je Zählpunkt.
Weil rund 30 % der Rechnung auf das Netz und etwa 30 % auf Steuern entfallen, bleibt der Energiepreis der entscheidende Hebel beim Sparen.